nachdem Euer Aufstieg also »so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933« (Spitzenrhetoriker Martin Delius) verläuft, werdet Ihr dann nach zwölf Jahren an der Macht auch verboten, oder schafft Ihr es aus eigener Kraft, Euch vorher unwählbar zu machen?
weblog
Und sagt mal, Piraten,
Danke …
… verarschen können wir uns selber!
Dass, wer seine private Meinung mit politischem Argument verwechselt, besser nicht Minister_in werden sollte, ist glasklar. Dass – neben vielen anderen Politiker_innen – Kristina Schröder, die »zierliche Blondine mit dem Faible für hohe Pumps und enge Kostüme« (BILD, konzis wie immer), das noch nicht mitbekommen hat, auch. Wie dumm muss man aber sein, ausgerechnet für die CDU die Ministerin zu machen, wenn man noch nicht einmal bibelfest ist? Denn wer solch einen schwachsinnigen Schmonzes wie Danke, emanzipiert sind wir selber! verfasst, kann die Bibel nicht von innen gesehen haben. Dort steht und sollte befolgt werden: »Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz.« (Jesus Sirach 3, 24) Amen.
Ein Gespenst geht um…
»Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.« (Karl Marx/Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, 1848)
»Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.« (Karl Marx, Der achtzehnte Brumaire des Louis Napoleon, 1852)
#hevelingfacts – Nachklapp
Dass da noch was kommen würde, war klar. Denn im Gegensatz zu den Bloggern, die bald keine Relevanz mehr haben, hatte Ansgar Heveling noch nie welche. Also Relevanz. Was sich hier abspielt, ist das peinliche Heischen nach medialer Aufmerksamkeit eines den Wahlkreis Krefeld I – Neuss II vertretenden Provinz-MdBs aus Korschenbroich und der Beweis, dass es der Presse nicht gut geht, wenn sie sich um der Auflage willen so bereitwillig hergibt, Hevelings Ergüsse zu drucken. Die Schmerzfreiheit, mit der sich Heveling nicht entblödet, den Rächer der Enturheberrechteten zu geben, qualifiziert ihn, wenn schon nicht als Politiker und noch weniger als Mitglied der Enquêtekommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestags, so doch als Boxer mit guten Nehmerqualitäten. Schön, irgendwie hat die ganze Posse auch einen nicht zu leugnenden Unterhaltungswert, der über die zukünftigen Bloggerfossile hinausgeht. Wenn Heveling zu Protokoll gibt, er glaube natürlich nicht, dass das Internet bald abgeschaltet wird, erinnert das schon sehr an die Werbung, in der jemandes Mutter glaubt, das Internet gelöscht zu haben. Wer darüber nicht lachen mag, bekommt immerhin einen Hinweis darauf, wie hoch bzw. niedrig Hevelings Technik- und Medienkompetenz einzuschätzen ist. […]
#hevelingfacts
Man könnte Ansgar Heveling vorwerfen, dass er den Rat Helmut Schmidts nicht befolgt hat, und mit seinen Visionen anstatt zum Arzt zum Handelsblatt gegangen ist. Denn Heveling muss sich in einem schlimmen Delirium befinden, wenn er vom Endkampf um Mittelerde im dritten Teil von »Herr der digitalen Ringe« halluziniert, wobei das noch nicht einmal seine wahnhafteste Vorstellung ist. Noch realitätsferner ist eindeutig die (Fehl-)Einschätzung, dass das die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Bits und Bytes, die Kämpfer für 0 und 1 zu formulieren sei. Man möchte gar nicht wissen, wie es in seinem Kopf aussieht, in dem digitale Horden herumspuken, die uns ein Schlachtfeld hinterlassen, auf dem sich nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen. Schlicht beängstigend. Niedliche kleine Pacmans, die an den Ideen und Idealen unserer bürgerlichen Gesellschaft knabbern, können diese düstere Apokalypse auch nicht aufhellen. […]













Orchids: My Intersex Adventure
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